Mittwoch, 23. Mai 2007

Erdarbeiten

Als wir heute nachmittag aufs Grundstück kamen, konnten wir zum ersten Mal eine deutliche Veränderung konstatieren. Nicht nur das auf unseren Grund und Boden schweres Gerät und ein Dixi-Klo rumstanden. Nein, auch der Aushub für die Bodenplatte sowie die Streifenfundamente waren schon erledigt. Morgen dann noch die Sauberkeitsschicht einbringen und dann können doch hoffentlich schon die Fundamente und die Platte gegossen werden. Wir sind guter Dinge, dass die "Jungs" das bis Pfingsten gebacken bekommen.

Erfreut waren wir auch über den Umstand, dass die abgehobene Humusschicht getrennt vom restlichen Haushub gelagert wurden.

Jedenfalls konnte wir heute schon in 2D erkennen, welche Ausmaße unser Haus haben wird.





Dienstag, 22. Mai 2007

Einmessung

Heute morgen, um 08.30 Uhr, haben wir uns zusammen mit unserem Bauleiter, dem Tiefbauer - der die Bodenplatte herstellt - sowie zwei Mitarbeiter unseres Vermessers auf unseren Grundstück getroffen, um das zu errichtende Haus einzumessen und das Schnurgerüst zu erstellen. Weiterhin wurden mit dem Tiefbauer die Positionen der Leerrohre erörtert. Nach 1,5h war dieser Vorort-Termin auch ohne Zwischenfälle erledigt.
Der Tiefbauer hat uns jedoch noch einen Tipp mit auf den Weg gegeben. Seiner Erfahrung nach wäre es von Vorteil, wenn wir das Tor unserer Grundstückseinfahrt ausbauen würden. Sowohl Tor als auch Einfahrt sind mit 5m zwar ausreichend breit, jedoch steht es zu befürchten, dass es dem einen oder anderen Führer eines Baufahrzeuges an der nötigen Aufmerksamkeit ;-) fehlt, um eine Beschädigung des Tores auszuschließen. Darum werde ich mich wohl morgen kümmern, wenn ich wieder auf dem Grundstück bin, wenn die Bagger anrollen, um den Erdaushub durchzuführen.

Weiterhin haben wir heute das erste Angebot für die Herstellung eines Trinkwasseranschlusses bekommen. Die Kosten hierfür liegen mit rund 1200€ im erwarteten Rahmen. Auf Grund der Tatsache, dass für die erforderlichen Erdarbeiten (Rohrgraben ausheben, verfüllen und verdichten) lediglich 200€ angesetzt wurden, lege ich jetzt mal fest, dass wir es uns ersparen, diese Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen.

Ein paar Vergleichsangebote werden wir aber noch einholen.


Leider hatte ich Probleme mit dem Speicherchip der Digitalkamera. Die beiden folgenden Bilder sind die einzigen, die ich retten konnte. Sie sind zwar nicht sehr aussagekräftig. Ich poste sie auch nur, weil sie zum Thema gehören.


Mittwoch, 16. Mai 2007

Die Post ist da...

Hinsichtlich der Überschrift haben wir mittlerweile festgestellt, dass dies in den seltensten Fällen mit guten Nachrichten verbunden ist.
Heute hatten wir also Post von unseren Wasserversorger, Wasser Nord, im Briefkasten. Schnell sind sie ja; das muss man denen lassen (vorgestern den Antrag abgegeben und heute schon die Antwort erhalten). Nur der Inhalt der Nachricht hat wieder ein wenig zur Ernüchterung beigetragen. Uns wurde also mitgeteilt, dass für die äußere Erschließung ein Baukostenzuschuss i. H. von 1790€ fällig wird. Dazu kommen dann noch die Kosten für die innere Erschließung, d. h. die Kosten für die Leitungen von der Straße zum Haus und deren Anschluss. Hierfür muss unsererseits eine Tiefbaufirma beauftragt werden. Eine Liste mit zugelassenen Tiefbaufirmen war dem Schreiben auch gleich beigefügt, sodass ich mir die nächste beste Firma in Birkenwerder herausgesucht und denen gleich einen Besuch abgestattet habe, um uns ein Angebot machen zu lassen. Seitens der Tiefbaufirma wurde mir zugesichert, dass uns deren Angebot Mitte nächster Woche vorliegen soll. natürlich wieder zu Händen unseres Briefkastens. Langsam bekommt man richtig Angst beim Gang zum Briefkasten. Da müssen wir wohl durch.

Auf dem Rückweg von Birkenwerder nach Hause habe ich noch schnell unseren Küchenfachhändler aufgesucht, um diesen über einen kleinen Änderungswunsch in unserer Küchenplannung zu informieren. Wir möchten nämlich anstatt des in der bisherigen Planung vorgesehenen Einbaugeschirrspülers mit sichtbaren Bedienelementen, lieber einen voll intrigierten Spüler, also ein Gerät was von außen nicht erkennbar ist. Dies bedeutet jetzt aber, dass wir eine Blende benötigen, die die Front des Geschirrspülers komplett verdeckt.
Mal sehen, ob hierdurch auch wieder Mehrkosten entstehen. Eine entsprechende Benachrichtigung erwarten wir in kürze.

Dienstag, 15. Mai 2007

Gute und schlechte Nachrichten...

... haben wir in den letzten Tagen erhalten. Als gute Nachricht werte ich mal die fernmündlich erhaltene Aussage der Fa. HS-Solid, mit der Bausausführung in der Woche nach Himmelfahrt beginnen zu wollen. Ferner sollten wir vorab mal bei unseren Versogern erfragen, inwieweit diese spezielle Schutzrohre für die Bodenplatte vorschreiben, um diese dann ggf. zu besorgen.
In diesem Zusammenhang waren wir gestern bei unseren Wasserversorger (Wasser Nord), um dort einen Rohrbogen abzuholen. Während eines Gespräches mit einer netten Mitarbeiterin dort, kam es dann zu folgender schlechten Nachricht: Der auf unseren Grundstück schon vorhandene Wasseranschluss ist nicht in dem Leitungssystem der Wasser Nord verzeichnet (also eigentlich gar nicht existent). Man vermutet jetzt also, dass dieser Wasseranschluss irgendwann mal durch irgendjemannden in Eigenregie hergestellt wurde. Das Schlimme daran ist, dass der Anschluss somit nicht für die Frischwasserversorgung genutzt werden kann, und wir nun offiziel einen neuen Anschluss beantragen mussten. Mal sehen, was da wieder für Kosten auf uns zu kommen.

Dienstag, 8. Mai 2007

Was ist sonst so bis heute passiert....

Auf Grund der Tatsache, dass wir uns spät entschlossen haben, ein Bautagebuch zu führen und unser Bauvorhaben doch schon recht weit fortgeschritten ist (wir erwarten den Baubeginn noch diesen Monat), versuche ich jetzt mal kurz zusammen zu fassen, was in der Zwischenzeit so alles passiert ist, um dann spätestens mit Baubeginn mit täglichen Einträgen aufwarten zu können.

Die Bauträger- und Grundstückssuche habe ich ja schon angerissen. Vernachlässigt habe ich hier unsere Suche nach einem Kreditgeber. Hierzu folgendes: Mit der Suche nach einer finanzierenden Bank haben wir uns nicht weiter beschäftigt, sondern hierfür einen Finanzmakler beauftragt. So kamen wir auf recht unspannende Art zu unserer Immobilienfinanzierung.

Nachdem wir also ein Grundstück hatten und der Bauwerksvertrag unterschrieben war, hatten wir unseren ersten Termin bei HS-Solid, um unseren Bauantrag vorzubereiten. Hierbei ging es vorrangig um die Lage des Hauses auf dem Grundstück. Auch unsere Wünsche hinsichtlich einer kleinen Grundrissänderung wurde hier in die Planung mit aufgenommen. Ferner hat man uns auf die nächsten unserseits erforderlichen Schritte hingewiesen. So mussten wir einen Vermesser beauftragen, der unser Grundstück vermisst und einen amtlichen Lageplan erstellt.
Bei unseren nächsten HS-Solid-Termin - der Lageplan lag mittlerweile vor - hat man uns den vorbereiteten Bauantrag erläutert und zur Unterschrift vorgelegt. Weiterhin sollten wir bei diesem Termin Türen, Fenster, Treppe, Dachsteine und was weiß ich noch alles bemustern. Bis auf Treppe, Eingangstür und Innenfensterbretter haben wir's beim Standart belassen.
Gerade die Standarteingangstüren erschienen uns nicht gerade sehr vertrauenserweckend hinsichtlich ihrer Stabilität. Auch die Treppen entsprachen nicht unseren Vorstellungen, sodass wir vereinbarten, in der Treppenausstellung bei Kenngott vorstellig zu werden. Die Innenfensterbänke sollten unserer Meinung nach aus Naturstein, wie Marmor oder Granit bestehen. Bezüglich der Fensterbänke haben wir uns bis heute noch nicht festgelegt, sodass es an uns liegt, dafür zu sorgen, dass welche auf der Baustelle sind, wenn sie gebraucht werden. Um dieses Thema werde ich mich mit Ivonne in den nächsten Tagen eingehend befassen.
Nachdem dieser Termin hinter uns lag, begann das Warten auf die Baugenehmigung.
Dieses Warten wurde am 19.04.07 ohne Probleme beendet. An diesem Tage konnte ich unseren genehmigten Bauantrag in Oranienburg abholen.
In der Zwischenzeit haben Ivonne und ich unser Grundstück aufgeräumt. Hierbei haben wir auch beschlossen, die vorhandene Garage weiter zu nutzen, lediglich ein vernünftiges Garagentor werden wir mittelfristig einbauen. Den alten Holzschuppen auf unseren Grundstück werden wir wohl abreißen - aber das hat auch noch Zeit.
Weiterhin haben wir die Zeit erfolgreich genutzt, uns nach einer Küche umzusehen sowie eine Eingangstür und Treppe auszuwählen. Ebenfalls habe ich mich darum gekümmert, dass die zukünftige Baustelle mit Baustrom und -wasser ausgestattet wurde.
Den ersten unplanmäßigen Verlauf nahm unser Bauvorhaben an dem Tage, als uns durch die EMB mitgeteilt wurde, dass unser Haus nur unter Mehraufwand mit Gas versorgt werden kann. Die Erdgasleitung in der Straße muss nämlich bis zu unseren Grundstück um ca. 50m verlängert werden, was Mehrkosten in Höhe von gut 3000€ bedeutet. Aber jammern hilft nicht; das Gas muss ja irgendwie ins Haus kommen.


Nachdem mittlerweile alle Voraussetzungen für den Baubeginn erfüllt sind, fiebern wir diesem nun entgegen. Ab heute werde ich dieses Bautagebuch auch entsprechend pflegen und es erforderlichenfalls täglich aktualisieren.